Schaedelakupunktur

Schädelakupunktur.

Die Schädelakupunktur gehört zur täglichen Versorgung von Schädel- und Hirnverletzten in China.

Sie wurde von Neurochirurgen entwickelt und orientiert sich an der Neuroanatomie. Die zu bestimmten Funktionen gehörenden Hirnareale werden außerhalb des Schädels indirekt durch Akupunkturnadeln stimuliert. Häufig wird Zusätzlich eine milde Elektrostimulation eingesetzt. So sollen gesunde Areale des Gehirns angeregt werden  Ersatzfunktionen für ausgefallene Muster (z. B. die Bewegung einer Extremität, die Sprache) zu übernehmen

In chinesischen Krankenhäusern (die meist auch Abteilungen für traditionelle Medizin haben) sieht man Patienten mit Nadeln im Kopf, begleitet von einem Helfer, der sie im Bedarfsfall stützt, auf den Fluren ihre Runden drehen.

Als ich 1995 in China zum ersten Mal sah wie schnell z. B. Schlaganfallpatienten unter dieser Behandlung  die Kontrolle über Ihren Körper wieder erlangen, konnte ich es kaum glauben.

Die Indikationsliste ist umfangreich: Menstruationsstörungen, Harnverhalt, Prolapserkrankungen, Bettnässen, Lumbago, Taubheitsgefühle/Missempfindungen, Lähmungen, Migräne, Schwindel (Meniere), Taubheit, Tinnitus, Aphasie, Sehstörungen wie Kurzsichtigkeit und Katarakt (Grauer Star) aber auch bei erhöhtem Augeninnendruck (Glaucom).

Es gibt auch eine japanische Form der Schädelakupunktur: YNSA - Yamamoto New Scalp Acupuncture (Yamamoto Neue Schädelakupunktur).

Beides Therapieformen sind eigenständig und unterscheiden sich stark.

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www.nhgp.deGunter Preine - Heilpraktiker