Gua Sha
 

HierGua Sha.

Die Gua Sha Behandlung (wörtlich „nach Cholera schaben“), ist eine volksheilkundliche Behandlung und war schon in der Antike eine in China verbreitete Heilmethode, man wendete sie bei chronischen Schmerzen, aber auch bei Erkältungen an. 

Mit einfachen Hausmitteln, wie z. B. einer abgerundeten Porzellankante oder einer großen Messingmünze strich man über die Haut, bis sich erste Anzeichen einer Rötung zeigten. Diese Flecken wurden nicht nur zur Diagnose über die Art und Schwere der Krankheit herangezogen, sondern sie waren auch der unverzügliche Beweis, dass die Therapie Erfolg versprechend anschlug. 

In der frühen Ming Dynastie beschrieb Chang Ching Yueh in seinem Buch einige Beispiele dieser Methode und erklärte die Wirkungsweise: "Das Körperinnere steht mit der Oberfläche in Verbindung. Deshalb werden die krankmachenden Faktoren sich nach unten bewegen, wenn man sie nach unten streicht. Dass die Gifte sich aufwärts bewegen, ist das Widrige, dass sie sich abwärts bewegen das Natürliche. Das Widrige in das Natürliche zu wandeln ist, was die Krankheit heilt."

Bei Erkrankungen, die wir mit den Methoden der Akupunktur, Akupressur und Reflexzonenmassage erfolgreich behandeln können, werden wir auch mit der Gua Sha Methode Erfolge erzielen.

"Was auch immer im Inneren vorgeht, es wird sich an der Oberfläche zeigen."

Gua Sha, das Streichen an bestimmten Stellen der Haut, regt die Durchblutung an, vermindert die Verspannung der Muskulatur, erweckt den Metabolismus der Zellen zu neuem Leben und initiiert auf diese Weise den inneren Ausgleich der Lebensenergie Qi.

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www.nhgp.deGunter Preine - Heilpraktiker